15. Rhein Bodensee Bäuerinnen- und Bauerntag in Lindenberg im Allgäu

     

    Wenn Bäuerinnen und Bauern Grenzen überwinden Lindenberg – Rund 120 Teilnehmer aus den angrenzenden Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz am Bodensee und entlang des Rheins kamen zum 15. Rhein Bodensee Bäuerinnen und Bauerntag nach Lindenberg. Veranstaltet wurde der internationale Tag vom Bayerischen Bauernverband Lindau gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. Tagungsort war der Heuboden im Hutmuseum. Schon beim Eintreffen bot sich ein farbenfrohes Bild, nicht zuletzt durch die vielen unterschiedlichen Trachten der Teilnehmerinnen. Kreisbäuerin Sonja Müller begrüßte die Gäste und betonte die besondere Bedeutung des Treffens: „Ich bin stolz, im internationalen Jahr der Landwirtinnen Gastgeberin sein zu dürfen.“ Frieden und gegenseitiges Verständnis seien keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso wichtiger sei es, dass engagierte Frauen aus verschiedenen Regionen zusammenkommen, sich austauschen und voneinander lernen. „Unser Miteinander ist ein Symbol für Frieden, Respekt und Zusammenhalt“, sagte Müller. Das Programm war bewusst locker gestaltet, damit ausreichend Zeit für Gespräche blieb. Landrat Elmar Stegmann, Behördenleiter AELF Kempten Rainer Hoffmann, Kreisobmann Ralf Arnold und Bürgermeister Erich Ballerstedt gaben kurze Einblicke in den Landkreis Lindau, die Landwirtschaft vor Ort sowie die Arbeit der Behörden. Einen fachlichen Impuls setzte Eva Maria Haas vom Verein „Unsere Bayerischen Bauern“. Sie stellte die Marketingstrategie des Verbandes vor und zeigte, wie mehr Bewusstsein und Wertschätzung für landwirtschaftliche Produkte geschaffen wird. Am Nachmittag erhielten die Teilnehmer bei einer Führung durch das Hutmuseum Einblicke in die Geschichte und Herstellung des Hutes in Lindenberg. Dabei wurde auch die enge Verbindung der Stadt zu diesem traditionsreichen Handwerk deutlich. Der Bäuerinnen- und Bauerntag hat eine lange Geschichte. Das erste Treffen fand 1996 in Vorarlberg statt. Ziel ist es, Bäuerinnen und Bauern über Landesgrenzen hinweg zu vernetzen, neue Ideen zu gewinnen und voneinander zu lernen. Passend dazu saßen die Teilnehmer bewusst gemischt nach Ländern an den Tischen. Das nächste Treffen ist für 2028 in Vorarlberg geplant.

    Wie sich überraschend herausstellte haben viele Schweizer Bäuerinnen und Landfrauen aus der Schweiz nach Lindeberg gereist. Aus dem Kanton SG waren es 6 Frauen, vertreten vom Kant. Verband durch Claudia Bösch sowie die ehemaligen Vorstandsfrauen Petra Artho (Präsidentin)und Rahel Fürst.

     

     

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